Einen verlorenen Hund wiederfinden: Was für Möglichkeiten gib es?
Für Hundebesitzer ist es ein Albtraum, wenn das geliebte Tier plötzlich spurlos verschwunden ist oder sogar geklaut wurde. Wie es dazu kommt, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Es passiert jedenfalls öfters, als man meint. Zum Glück landen viele Hunde wieder wohlbehalten bei ihren Besitzern. Viele Hunde finden sogar von allein wieder nachhause. Aber manchmal gestaltet sich leider die Suche auch schwierig. Nachfolgend einige Tipps, welche Möglichkeiten man hat, einen verlorenen Hund wiederzufinden:
Die Tierrettung und/oder die Polizei informieren
Wichtig ist, dass man grundsätzlich ruhig bleibt. Man kann als erstes die Tierrettung und/oder die Polizei anrufen. Es kommt auch oft vor, dass Menschen den entlaufenen Hund gesehen haben und dies bei den zuständigen Behörden melden. Wenn man die Situation schnell bekannt macht, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, den Hund wiederzufinden.
In manchen Fällen hilft auch ein Detektiv
Was sehr viele nicht wissen werden ist, dass bei der Suche nach entlaufenen oder gestohlenen Tieren auch Detektive weiterhelfen können. Man kann durchaus eine erfahrene Detektei beauftragen, die gut vernetzt ist und genau weiß, was zu tun ist, um einen entlaufenen oder gestohlenen Hund so schnell wie möglich wiederzufinden. Die Detektive können beispielsweise infrage kommende Tierheime, Tierschutzorganisationen sowie andere Stellen informieren und mit ihnen Kontakt halten. Dazu können sie selbst noch versuchen, das Tier wiederzufinden. Gerade bei Diebstahl kann die Hilfe einer Detektei noch wichtiger sein.
Den Hund genau beschreiben und alle wichtigen Informationen weitergeben
Überall dort, wo man um Hilfe bittet, sollte man alle wichtige Details weitergeben. So, wann und wo man den Hund zuletzt gesehen hat, wie er genau aussieht und was an ihm befestigt war (eventuell Halsband, Geschirr, Leine). Fehlen sollten dabei nicht die Rasse, das Alter, die Größe, Farbe und Fellzeichnung. Alle Informationen können ausschlaggebend sein, um den Hund identifizieren zu können.
Steckbrief mit Foto erstellen und in der Nachbarschaft verteilen
Hilfreich ist es auch, einen Steckbrief mit einem guten Foto und allen wichtigen Informationen zu erstellen und diesen in der Nachbarschaft zu verteilen. Häufig sind Nachbarn gute Verbündete bei der Suche nach einem vermissten Hund. Den Steckbrief kann man auch in der Umgebung verteilen, wo man den Hund zuletzt gesehen hat sowie auch lokale Geschäfte bitten, diesen auszuhängen.
Die Suche vor Ort
Für die Vorbereitung und Durchführung einer Suche gibt es konkrete Schritte, die man befolgen kann, um die Erfolgschancen zu erhöhen. Bevor man mit der Suche loslegt, ist eine gute Vorbereitung hilfreich. Man sollte eine Tasche mit Leckerlis, einer Hundepfeife (wenn der Hund die Pfeife kennt), eventuell mit einer Taschenlampe und vielleicht sogar mit dem Lieblingsspielzeug packen. Das Tier mit dem beliebten Futter anlocken kann auch ein sehr guter Versuch sein.
All das kann nützlich sein, um die Aufmerksamkeit des Hundes zu erregen, wenn man ihn sichten kann und anlocken möchte. In der näheren Umgebung sollte die Suche dort begonnen werden, wo man den Hund zuletzt gesehen hat. Dabei sollte die Umgebung gut beobachtet und auf Spuren geachtet werden. Es ist wichtig, offene Bereiche sowie versteckte Stellen zu berücksichtigen. Man sollte sich fragen, wohin der Hund gehen würde und was ihn anziehen könnte? Eine durchdachte und organisierte Suche (mit freiwilligen Helfern) kann die Erfolgschancen stark erhöhen.
Online-Plattformen nutzen
Suchanzeigen auf Online-Plattformen wie Facebook, Twitter oder lokalen Gemeinschaftsforen, z.B. auch auf WhatsApp, können eine große Reichweite haben und man kann eine größere Gemeinschaft mobilisieren. Das sollte man ebenfalls in Erwägung ziehen.
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)
